Wasserschaden+Auto=Totalschaden

Wir werden immer wieder gefragt, wie es sein kann, dass ein Wasserschaden am Auto zu einem Totalschaden werden kann? Es gibt gleich mehrere Möglichkeiten, wie ein Auto einen Wasserschaden haben und daraus folgend zu einem Totalschaden werden kann.

Möglichkeit 1: Der Unfall

Das Fahrzeug ist in einen Unfall verwickelt und landet in einem See, einem Kanal oder einem anderen Gewässer und geht dort unter. In diesem Fall wird es wahrscheinlich sogar noch einen Personenschaden geben. Schnelle Rettung ist hier erstes Gebot. Nachfolgend kann das Auto geborgen werden. Da das Wasser nicht nur die Polster und die gesamte Innenaustattung durchdringt, müsste erst einmal das gesamte Interieur entfernt werden – bis auf die Rohkarosse. Es muß sicher gestellt sein, dass das Fahrzeug gut trocknen kann. Abgesehen von weiteren Unfallschäden kämen also hier die Kosten für die Wiederherstellung des Innenraums hinzu.

Technikcheck

Zuvor sollte aber auch ein Technikcheck durchgeführt werden. Ist der Unfall durch einen vorausgehenden technischen Defekt verursacht worden? Ist die Karosserie beschädigt worden? Welche Reparaturkosten fallen an?

Ist der Motor, die Elektrik, das Abgasreinigungssystem wiederherstellbar? Reicht es Teile auszutauschen werden? Welche Teile müssen ersetzt werden? Oder müssten Fahrzeugkomponenten komplett getauscht werden?

Inklusive der Gutachterkosten und der möglichen Reparaturkosten könnte sich der Unfall als Totalschaden herausstellen, weil der Aufwand das Fahrzeug in einen abnahmefähigen Zustand zu versetzen, den Wiederbeschaffungswert übersteigt.

Möglichkeit 2: Der Transport

In der Regel sind Salzwasserschäden noch schädigender als Süsswasserschäden. Ein Beispiel: Der Autotransporter MV Golden Ray mit 4200 Hyundais an Bord schaffte es bis knapp vor die Küste von georgia und kenterte dort. Aufgrund der gigantischen Größe des Schiffs konnte die Bergung nicht sofort durchgeführt werdne. Geeignetes Bergewerkzeug musste herangeschafft und zusammen gestezt werden. Ein Unterfangen, das mehrer Wochen andauert. Bis zur Bergung baden die Neufahrzeuge in einer Salzlösung, die trotz Korrisionsmaßnahmen seitens der Hersteller einem Auto stark zusetzen kann. Insbesondere aber leiden Gummidichtungen, Schläuche und Kunsstoffe ganz besonders. Wie bei Möglichkeit 1 beschrieben müsste für jedes einzelne Fahrzeug ein aufwändiges Gutachten durchgeführt werdn, um den Schaden zu ermitteln. In der Regel handelt es sich um einen Totalschaden. Soweit bekannt sollen die auf dem Transporter befindlichen Fahrzeuge nach der Bergung direkt zu einem Recyclingunternehmen überführt werden.

Möglichkeit 3: Das Unwetter

Überschwemmungen, am bekanntesten dürfte Wirbelsturm Catrina sein, der den Süden der USA in schwere Miteleidenschaft zog. Häuser wurden, weggespült, ganze Stadtvietrel verwüstet, Menschen verloren ihr zuhause, manche sogar ihre Existenz. Und natürlich wurden auch Autos weggespült oder stark beschädigt. Auch hier gilt, wie bei den vorhergehenden Fällen, dass

Fazit

Aus den Beispielen geht klar hervor, dass ein Auto durch einen Wasserschaden so stark beschädigt werden kann, dass es ein Totalschaden ist. Diese Autos sind in der regel irreparabel. Sollte ein Auto trotzdem repariert werden und in den Verkauf gelangen ist Vorsicht geboten. Diese Autos sind erfahrungsgemäß nicht technisch korrekt repriert worden. Hier wurde dem Gedanken gefolgt, dass es kosmetisch gut aussieht, um einen hohen Verkaufspreis zu erzielen. Diese Art der Fahrzeuge sind mit Sicherheit nciht sicher. Autorecherche.de hilft bei der Recherche nach solchen Fahrzeugen.

Autokauf und Airbagging

Was früher Jugendliche aus Übermut vorwiegend in den USA machten: Airbagging, scheint sich nun auch in Asien durchzusetzen. Ob das noch mit autonom fahrenden Autos geht? Diesen Neuwagenbesitzer, vermutlich in Indien, haben die Luftkissen vor größeren Schäden am eigenen Leib bewahrt.

Mit einer reinen Fahrtstrecke von geschätzten 10 Metern belegt dieser Pechlenker Platz 1 auf der nach oben offenen Abholunfall-Skala. Damit liegt die Latte für diese Art Unfall sehr hoch.

Neu-Lambo nach 20 Minuten schrottreif

Unglaublich, aber amtlich. Die Polizei in West Yorkshire hat die Fotos ins Netz gestellt. Und die BBC hat sie veröffentlicht. Also gegegecheckt. Ein Neubesitzer eines Lamborghini Speedster hat nach 20 Minuten auf der Autobahn M1 sein Auto in einem Unfall mit einem anderen Fahrzeug verloren. Sein Lambo sieht so schwer verunfallt aus, dass es sich wahrscheinlich um einen Totalschaden handelt. Der aufgefahrene Van-Fahrer konnte mit leichten Verletzungen aussteigen. Der Lambo-Fahrer blieb unverletzt.

https://www.bbc.com/news/uk-england-leeds-53176091

Der Lamborghini Huracan Spyder. hat eine Hybrid-Karosserie aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff „Carbon“ und Aluminiumelementen. Sehr komplex. Ob da eine Reparatur möglich ist? Wenn nicht, darf die Versicheurng einen Totalschaden abrechnen. Als Neuwagen und Gebrauchter wird der Huracan zwischen 150.000 und 230.000 Euro gehandelt.

Autokauf ist doch nicht sooo einfach

Ganz schön schwierig, das Autofahren. Man muss Gas geben, Kuppeln, Lenken und, ja, Bremsen, wenn man alles andere nicht kann. Ziemlich viel auf einmal und zu viel für diesen Neuwagenkäufer aus Indien.

Er holte seinen schick geschmückten Neuwagen, einen VW Polo, direkt beim Händler ab und war vielleicht, nun, sagen wir mal, sehr enthusiastisch? Und legte ihn nach etwa 10 Metern Fahrtstrecke aufs Dach. Unglaublich? Na, dann mal schnell das Video angeklickt:

Hoffentlich gut versichert. Aufgrund des Videos kann der Hergang durch die Schadenabteilung schnell geklärt werden. Aber wenn es nicht existieren würde, wäre diese Geschichte kaum glaubhaft, oder?

Diebe klauen Elektroauto und wollen es mit Benzin betanken

Ein Problem, über das wir reden müssen. Die Modellpalette der Automobilhersteller weltweit hat sich innerhalb von nur zwei Dekaden enorm diversifiziert. Neue Marken, neue Segmente, Unendliche Autovielfalt. Da blickt selbst der Experte nicht mehr durch. Leidtragende sind nicht Autokäufer, sondern – ganz klar – Autodiebe. Der Beweis kommt in Bild und Ton aus Brasilien.

Ein Elektroauto an der Tankstelle ist wie ein Fisch auf dem Fahrrad oder Benzin im Blut

Dort entwendeten zwei Langfinger einen JAC iEV40. Sie kennen dieses Auto nicht? Stellen Sie sich eine Kreuzung aus Hyundai Kona, Seat Arona vor. Macht es immer noch nicht „Klick“? Ein Kleinwagen-SUV?

Offensichtlich hatten auch die beiden Diebe Schwierigkeiten mit der Fahrzeugbestimmung. Sie hielten dieses Elektroauto aus chinesischer Produktion jedenfalls für einen Benziner, wenngleich es ein sehr, sehr leiser Benziner hätte sein müssen. Ein Benziner, der auf einen Anlasser und entsprechende Startgeräusche verzichtet. Oder eben so gut gedämmt ist, das man Motorgeräusche während der Fahrt nicht hört.

So oder ähnlich muss es wohl den Dieben vorgekommen sein. Sie fuhren mit dem Auto zu einer Tankstelle und suchten in „Wo ist der Tank?“-Manier den Einfullstutzen – natürlich ohne Erfolg. Sie gucken gerade in den Motorraum, als eine Polizeistreife direkt an Ihnen vorbei fährt und hält (01:38). Die Polizisten – auf der Spur des geklauten Autos – parkten an einer benachbarten Tanksäule und erkannten das gesuchte Fahrzeug – nicht. Aber es kommt noch besser: Etwa 100 Kilometer entfernt wurde das Auto wiederum an einer Tankstelle – zurückgelassen. Die Täter stiegen um in einen benzinbetriebenen VW Gol und flüchteten. Sie wurden später gefasst.

Sie wollen wissen, welches Fahrzeug diese ungewöhnliche Art von Diebstahlschutz besitzt? Dann folgen sie diesem Link: https://www.jacmotors.com.br/veiculos/eletricos-detalhes/iev40

Auto öffnen per iPhone

Wie Apple auf der gestrigen Entwicklerkonferenz bekannt gab wird das iPhone zum Autochlüssel- und Keyless-Go-Ersatz. Apple und BMW wollen kooperieren und die Möglichkeit des „digitalen Schlüssels“ zuerst am neuen 5er von BMW anbieten. Der bereits in vielen iPhones verbaute NFC-Funkchip ermöglicht kontakloses Zahlen und soll nun auch Autos öffnen.

Per Chatdienst iMessage kann man diesen „Schlüssel“ sogar anderen iPhone-Nutzern auf begrenzte Zeit zur Verfügung stellen. Apple zeichnet bereits ein Zukunfstszenario, in dem noch viel mehr Automobile bald per iPhone geöffnet und verschlossen werden können. Details gab der Konzern jedoch noch nicht bekannt.

Betatester für Autorecherche.de gesucht

Wir suchen eine begrenzte Zahl von Betatestern für einen Testlauf Ende Juni. Voraussetzung: Erfahrung im Autohandel und Affinität zur digitalen Transformation. Bewerbungen bis 19.Juni möglich.

Sie sollten wissen, was eine FIN/VIN ist und wo sie sich an einem Fahrzeug befindet, wie man Fahrzeugdokumente liest (ZBI und ZBII) und Erfahrung mit Warenwirtschaftssystemen haben.

Bitte nutzen sie unser Kontaktformular

Fingierter Verkehrsunfall von Polizei als Betrug entlarvt

In einer Zempo 30-Zone in Hameln ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, der die Spürnasen der Hamelner Polizei auf den Plan rief.

Laut der Neue Woche ereignete sich am 27.10.2018 um 23.56 Uhr in Unfall mit so schweren Schäden, die ungewöhnlich waren. Die Polizei Hamlen gab ein Gutachten in Uaftrag. Das Ergebnis: Der Verursacher muss dem rechts der Fahrbahn geparkten Auto gleich mehrmals reingefahren sein. Unfall? Eher Absicht! Ein versuchter Versicherungsbetrug ist nicht auszuschliessen. Der Vorgang geht nun vor Gericht. Weiteres hier in der Neue Woche.

Fingierter Verkehrsunfall Hameln. Autorecherche - Fahrzeughistorie und VIN-Dekoder, VINdecoder, Copyright: www.autorecherche.de

Autorecherche.de in den Medien: Porsche Taycan

Der Porsche Taycan mit einem Totalschaden nach angeblich nur 24 Kilometern machte die Runde in den Medien. Das Wrack wird von einer US-amerikanischen Versicherung in einer Auktionsbörse feil geboten. Nach einer Recherche durch autorecherche.de wurde jedoch klar, dass dieser Porsche mit der Fahrgestellnummer WP0AC2Y14LSA70195 nicht wie in manchem Artikel suggeriert praktisch nach der Übergabe beim Händler direkt verunfallte. Das 680 PS-Auto (im Overboost) verunfallte erst nach etwas mehr als vier Monaten und einer Laufleistung von fast 2000 Kilometern. Inzwischen wurde der Hinweis von manchen Redaktionen (auto motor sport) aufgenommen.

Quelle: copart.com

Die Allianz will an die Daten der Autos ran

Nicht nur Elektroautos oder autonom fahrende Autos erzeugen Unmengen an Daten. Auch die modernen mit Assistenzsystemen voll ausgestatteten PKW sind fahrende Computer, in denen permanent Daten erzeugt werden. Die Daten werden im Auto gespeichert und per Mobilfunk an die PKW-Hersteller übertragen. Nun wollen auch die großen Versicherungskonzerne daran partizipieren. Doch bisher haben die Verhandlungen mit den Herstellern keinen Durchbruch gebracht. Die Allianz-Versicherung macht nun ernst. Sie will die Einsetzung eines unabhängigen Treuhänders, der den Zugang zu Fahrzeugdaten gewährleistet. Der Nutzen? Mehr bei heise online.

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